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Franziska Ambacher
Persönlichkeits- und Business-Coach
Changemanagement-Consultant
Mediatorin
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31.08.2017

Wer seine Werte kennt, kann klar entscheiden.

 

Heute las ich auf einem Kalenderblatt, dass ein Schiff genau so fährt, wie man die Segel setzt, und nicht so, wie der Wind bläst.

Wenn wir in unserem Leben im übertragenen Sinne die Segel setzen, dann haben wir einen Zielhafen auserkoren, den wir anpeilen und möglichst schnell erreichen möchten. Das innere Dafürhalten löst große Energie in uns aus und auf diese Weise werden sich Türen öffnen, die uns bisher verschlossen blieben. Wer Weichen stellt, baut Zukunft – wer nicht, treibt willen- und würdelos umher. Ein deutsches Sprichwort erzählt deshalb auch davon, dass wenn es am Wind fehle, möge man einfach selbst zum Ruder greifen.

Eine seelische Reinigung

Als wichtigsten Orientierungsgeber in der Entscheidungsfindung empfehle ich Ihnen deshalb einen genaueren Blick auf Ihre persönlichen Werte zu richten. Nur wer seine Werte kennt, kann klar entscheiden und braucht keine langwierigen und nervenaufreibenden Prozesse, um endlich ins Tun zu kommen.

Unsere Fähigkeit uns zu entscheiden, wirkt auf uns seelisch reinigend, fördert unsere gesunde Stabilität und sichert uns auch in der Art, wie uns andere wahrnehmen, die selbstbewusste Souveränität. Vorausgesetzt, wir haben die Freiheit und Wahlmöglichkeit überhaupt eine Entscheidung zwischen mindestens zwei Möglichkeiten zu treffen.

Ein inneres Bedürfnis

Wenn wir unsere Werte kennen, wissen wir, auf welche innere Stimme wir uns verlassen können. Werte sind nicht manipulierbar und selbst, wenn man die innere Stimme über einen längeren Zeitraum ignoriert, unser ureigenes Bedürfnis fordert schließlich früher oder später seinen Tribut.

Werte sind stärker als Einstellungen und bilden das wichtigste Einfallstor zu unserer höchsten Kraft. Die wiederum brauchen wir bei jeder Entscheidung, um für diese auch unmissverständlich einzustehen. Sei es in der Phase der Umsetzung oder um die daraus folgenden guten wie schlechten Konsequenzen noch besser tragen zu können.

Eine souveräne Haltung

Deshalb habe ich fünf zentrale Regeln für Sie zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen, eine souveräne Haltung einzunehmen, um Entscheidungen klar und stabil treffen zu können:

1.     Entscheidungsregel „Faktor Zeit“:

Sie sollten existenzielle Entscheidungen nicht länger als nötig hinterfragen oder gar zu schnell infrage stellen. Die getroffenen Entscheidungen müssen für eine gewisse Zeit lang Gültigkeit behalten dürfen, da es wichtig ist, Beständigkeit und Konstanz in der eigenen Wertorientierung zu erlangen. Wir benötigen im Leben immer konstante Werte, andernfalls kommen wir ins Trudeln oder verlieren den Halt. Wer zu einer eindeutigen Entscheidung gekommen ist, muss diese schließlich auch bei Gegenwind vor sich selbst und anderen vertreten können.

2.     Entscheidungsregel „Faktor Gewissen“:

Schwierige und verantwortungsvolle Entscheidungen sollten immer auf Ihrem Gewissen beruhen. Denn das sogenannte „schlechte Gewissen“ meldet sich immer dann bei uns, wenn wir längst innerlich wissen, dass wir unserer vollen Verantwortung eben noch nicht nachgekommen sind. Wie heißt es so schön: „Nach bestem Wissen und Gewissen“ für alle Beteiligten entscheiden wollen. Verwechseln Sie allerdings aufkommende Gewissensbisse nicht mit falsch verstandenen Konventionen. Gleichen Sie in solchen Fällen vorher ab, ob Ihr schlechtes Gewissen von äußerlichen Normen und Regeln bestimmt ist (Freunde, Familie, Kollegen, Vorgesetzte, Gesellschaft), die Ihnen über hinderliche Glaubenssätze eingepflanzt wurden, oder ob es sich wirklich um Ihr eigenes Werte- und Sinnempfinden handelt.

3.     Entscheidungsregel „Faktor Eigenverantwortung“:

Egal welche Entscheidung auch immer getroffen wurde, die Verantwortung dafür bleibt stets bei der Person, die die Entscheidung getroffen hat. Natürlich gilt das auch für die möglichen Folgen, die aus der Entscheidung entstanden sind. Diese dürfen nicht an andere abgewälzt werden. Wer eigenverantwortlich für seine Entscheidungen einsteht, ist auch mit dem wertvollen Erfahrungswissen beschenkt, welches in keinem Ratgeber so detailliert, wie Sie es erfahren haben, beschrieben sein kann. Auf diese Weise lernen Sie aus den positiven wie negativen Erfahrungen aus vorherig getroffenen Entscheidungen für zukünftige Weichenstellungen.

4.     Entscheidungsregel „Faktor Würde“:

Entscheidungen anderen Menschen abzunehmen oder ihnen aufzwingen zu wollen, ist nicht sinnvoll. Es gilt immer die Würde des anderen zu respektieren, auch wenn man sich selbst die Entscheidung anders gewünscht hätte. Entscheidungen sind persönlicher, also ganz individueller Art und deswegen nicht übertragbar. Nicht selten wird von jenen, die sich Entscheidungen abnehmen oder aufzwingen lassen im Nachhinein mit diesem Umstand sehr manipulativ umgegangen. Nichts ist leichter als demjenigen, der die Entscheidung anstelle der eigenen Person getroffen hat, Vorhaltungen zu machen und für die Folgen zur Verantwortung ziehen zu wollen. Dieser Manipulation können Sie vorbeugen, in dem Sie Fragen im Vorab stellen, damit dem Gegenüber die Entscheidungsfindung erleichtert wird. Je näher uns jedoch diese Person steht, je schwieriger wird es für uns dabei zuzusehen, wie das Gegenüber unserer Auffassung nach falsch entscheidet.

5.     Entscheidungsregel „Faktor Werte“:

Machen Sie sich auf Ihre persönlichen Werte heraus zu finden. Schließlich sind sie es, die Ihr untrüglicher Wegweiser in unsicheren Momenten sind. Über Ihre Werte wissen Sie genau, an welcher Stelle Sie für diese kämpfen wie ein Löwe. Sie wissen auch, wann es Ihnen einmal zu bunt wurde und vielleicht selbst als sehr zurückhaltender Mensch einmal mit der Faust auf den Tisch hauen mussten, gerade weil Ihre Werte in diesem Moment mit Füßen getreten wurden. Wer seine Werte zusätzlich in eine Hierarchie bringen kann, dann die wichtigsten fünf für sich benennt, wird an schwierigen Weggabelungen sehr viel leichter zu einer schnellen Lösung kommen. Davon ab, dass die wichtigsten fünf Werte, ich nenne sie die „big five“, ständig in Ihrem Bewusstsein sind und damit an allen Abzweigungen, wo es um Entscheidungen geht, zum hilfreichen Wegweiser werden.

Eine helfende Hand

Wenn Sie selbst noch Unterstützung bei einer wichtigen Entscheidung brauchen, dann finden Sie in meinem Portfolio das sogenannte „Entscheidungs-Coaching“.  Mit Hilfe diverser Kreativtechniken schaffen wir gemeinsam neue Perspektiven für Ihren Überblick, beispielsweise in der Phase der beruflichen Neu- bzw. Umorientierung. Alle relevanten Infos dazu finden Sie auf meiner Homepage changeify.de unter dem Menüpunkt COACHING. Ich freue mich von Ihnen per E-Mail, Kontaktformular oder Telefon zu hören. Ihr kostenloses Erstgespräch wartet auf Sie.

Für all Ihre zukünftigen Entscheidungen wünsche ich Ihnen die Fähigkeit sich dabei nicht von Emotionen übermannen zu lassen, sondern ruhig und überlegt zu einer angemessenen Entscheidung zu kommen.

Lassen Sie sich die nötige Zeit und schon gar nicht von jemanden drängen, denn was Bestand haben soll, muss abgewogen werden.

In diesem Sinne alles Gute für Ihre erfolgreiche Zukunft!

Mit inspirierenden Grüßen aus München.

Ihre Franziska Ambacher

Ihr Inspirationsfeuerwerk

 

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