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04.03.2020

Wo liegt eigentlich Neuland - etwa hinter dem Mond? – Das Reizthema Nr. 1: Social Media oder Die Angst vor den sozialen Medien

Social Media ist laut Duden die „Gesamtheit der digitalen Technologien und Medien wie Weblogs, Wikis, soziale Netzwerke u. Ä., über die Nutzerinnen und Nutzer miteinander kommunizieren und Inhalte austauschen können“. Es ist nicht erst seit heute ein allgegenwärtiger und unverzichtbarer Teil unserer Gesellschaft und die Bedeutung und Verbreitung wird in Zukunft in Zeiten der Digitalisierung noch weiter zunehmen. Trotzdem wird die Durchdringung aller Lebensbereiche von Social Media von vielen als diffuse Bedrohung empfunden. In diesem Blogbeitrag erzähle ich Ihnen, warum Social Media für alle Akteure in der heutigen Arbeitswelt unverzichtbar ist, wie ich Sie an die Hand nehme und wir für Sie gemeinsam einen angstfreien Einstieg in die Welt des Social Media gestalten - damit auch Sie in Zukunft dort sichtbar sind und von den wunderbaren Möglichkeiten Ihres Social-Media-Auftritts profitieren!

 

Dienstagmorgen, 9  Uhr, München - ein Business-Netzwerktreffen

Die erste Netzwerkteilnehmerin fängt an zu erzählen, dass sie nun wirklich keine Zeit dafür habe - mir schwillt innerlich schon der Kamm. Ich versuche mich zunächst mit einem großen Schluck Kaffee zu beruhigen. Dann kommt auch schon die zweite Dame auf die glorreiche Idee, allen versammelten Netzwerkteilnehmerinnen zu erklären, dass auch sie dies als reine Zeitverschwendung ansehe. Jetzt verspüre ich den Drang, sofort dazwischen zu gehen, doch es meldet sich bereits eine dritte Teilnehmerin barsch zu Wort, sie habe doch so viel mit den wirklich wichtigen Aufgaben zu tun - weshalb dieses Thema nun wahrhaftig für sie einfach keines sei.

Neuland für Anfänger!

Sie ahnen es vielleicht schon, es geht um das Internet da draußen. Um das, was Frau Dr. Angela Merkel 2013 als „Neuland“ betitelte, und es wird diskutiert, was für jeden Unternehmer, Gründer, Selbständigen, Freelancer und für jede Fach- und Führungskraft heutzutage einfach unerlässlich ist: Social Media.

Nun kann man ja heute nicht mehr behaupten - und konnte das übrigens auch schon 2013 eigentlich nicht mehr - dass wir uns im Neuland für Internetanfänger befänden, denn wir schreiben bereits das Jahr 2020.

Nur zu unser aller Erinnerung: das World Wide Web startete im August 1991. Das damals jemand der Auffassung war, dass er oder sie dies vielleicht umgehen bzw. nicht brauchen könnte, kann ich noch mit ein wenig mitleidigem Blick irgendwie nachvollziehen - aber heute, knapp 30 Jahre später?!

Nach wie vor bin ich völlig irritiert, wenn ich erlebe, wie viele Menschen in der heutigen Arbeitswelt immer noch nicht verstanden haben, dass der Social-Media-Auftritt unverzichtbar ist, wenn man wirklich an

  • Weiterentwicklung,
  • neuen Inhalten,
  • Branchenwissen,
  • Allgemeinwissen,
  • Neukunden,
  • Mitarbeitern,
  • einem neuen Job,
  • an seinem Expertenstatus
  • und seiner Sichtbarkeit interessiert ist.

Die aufgezählten Aspekte sind es, die zielführend für Ihre steile Lernkurve, Ihre persönliche Veränderungsbereitschaft und last but not least für Ihren Erfolg verantwortlich sind.

Das erste ‚Bäm‘ des Tages!

Nachdem ich als leidenschaftliche Social-Media-Nutzerin nicht mehr länger an mich halten konnte, erschütterte ich die Damen des morgendlichen Netzwerktreffens mit meiner ketzerischen These:

„Keine Zeit für Social Media zu haben, bedeutet in meinen Augen ein Armutszeugnis,

nämlich keine Botschaft für die eigene Zielgruppe zu haben!“

Bäm! Spätestens jetzt waren alle wach und konnten sich in einer hundertstel Sekunde davon überzeugen, dass jede der anwesenden Damen im Innersten händeringend nach ihrer vermeintlichen Vision kramte. Fast körperlich spürbar war die plötzliche Erkenntnis des nur Vor-sich-hinarbeitens als Solopreneurin, Freelancerin und Führungskraft. So als ginge es bei Social Media lediglich um eine Art Lippenstift, den frau sich ab und an aufträgt. Nämlich nur dann, wenn sie besonders herausstechen will oder einen großen Erfolg feiert. Das ist zwar nett, aber nicht erfolgversprechend, wenn es um Social Media geht.

Der Algorithmus vergisst schließlich nichts, was bedeutet, dass frau mit leuchtend roten Lippen nicht nur einmal pro Jahr auf einer Hochzeit tanzt, sondern regelmäßig aufs Parket sollte, um im besten Sinne von sich reden zu machen. Nur wer regelmäßig aktiv ist, Beiträge postet und kommentiert, wird im Feed der anderen Nutzer angezeigt. Social Media ist kein Sprint, es ist und bleibt ein Marathon. Dranbleiben heißt deshalb die Devise, damit es Ihnen wirklich was bringt.

Das nächste ‚Bäm‘ ließ nicht lange auf sich warten!

Passend zu meinem unterirdischen morgendlichen Erlebnis, stieß ich nach dem Besuch des Netzwerktreffens in der U-Bahn sitzend (beim Checken meiner Social-Media-Kanäle auf dem Handy) auf ein Zitat eines in München bekannten Social-Media-Experten aus meinem persönlichen Netzwerk:

„Wer der Ressourcen wegen auf Social Media verzichtet,
 kann genauso gut das Telefon abstellen, um sich Gespräche mit den Kunden zu sparen.“

(Josef Rankl, Social-Media-Berater, München)

Da spricht mir einer aus der Seele! Scheinbar hatte auch er die tupfen gleiche Erfahrungen gemacht, die ich immer wieder beim Austausch mit anderen Unternehmer*innen oder bei meinen Bewerbungs-, Führungskräfte- und Gründercoachings erlebe: eine übermächtige Angst vor den sozialen Medien. Dabei wissen alle Beteiligten längst:

Angst ist immer ein schlechter Ratgeber!

Doch woher rührt diese Angst? Ich habe mir dazu einmal näher Gedanken gemacht und natürlich auch meine Kunden, die Angst vor der eigenen Sichtbarkeit haben, befragt. Das Ergebnis kann sich – nur rein mengenmäßig – durchaus sehen lassen:

  • Angst vor Ablehnung
  • Angst vor Kontrollverlust
  • Angst vor Blamage
  • Angst vor Kritik
  • Angst, sich „nackt machen“ zu müssen
  • Angst vor Unbeherrschbarkeit
  • Angst vor zu viel Informationen
  • Angst vor Fehlern
  • Angst vor Zeitverlust
  • Angst vor Hackern und sonstigen Gefahren im Netz

Vermutlich gibt es noch viel mehr Ängste, doch das sind genau jene Argumente, die sich zum Beispiel hinter der Aussage „keine Zeit für soziale Medien“ tatsächlich verstecken.

Wenn wir Statista.com Glauben schenken dürfen, dann sind auf den beiden Business-Plattformen XING und LinkedIn nur 6 % aller User tatsächlich für sich und ihr Business aktiv: durch Kommentare, Likes, Teilungen und mit eigenem Content.

Weitere 21 % der Nutzer sind eher passiv; das bedeutet, dass sie zwar auf den genannten Business-Kanälen ein Profil haben, aber die dort stattfindenden Interaktionen nur als stiller Beobachter im Hintergrund nachvollziehen, d. h. selbst nicht aktiv werden.

Das sind übrigens die Menschen, die mich bei einem Aufeinandertreffen – bleiben wir bei einem Netzwerkevent – beispielsweise darauf ansprechen, dass meine Urlaubsfotos von der Amalfiküste „wirklich wunderschön“ seien.

In solchen, gar nicht so seltenen Fällen trauen sich Menschen aus ihrer Deckung hervor und tun mir kund, dass sie alles, was ich da so digital von mir gebe, mitbekommen und womöglich sogar interessiert zur Kenntnis nehmen. So entlarven sie ihr eigenes Netzverhalten, denn sie sind der Auffassung:

Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!

Dies zeigt, dass zwar alle Welt auf dem Handy oder am Rechner im Netz nach neuesten Informationen zu Menschen, Unternehmen, Dienstleistungen, Produkten und anderen sachdienlichen Informationen Ausschau hält, aber viele Personen selbst nichts zu den Inhalten und damit einen Mehrwert für andere beitragen.

Nun werden Sie sich fragen, was ist denn eigentlich mit den restlichen 73 %? Das ist die erdrückende Mehrheit jener Menschen, die richtiggehend Angst vor Social Media haben und die sozialen Medien deshalb überhaupt nicht nutzen. Zwar gibt es ein angelegtes Profil, ich nenne Sie Karteileichen, doch sie fügen weder Foto noch nähere Informationen zu sich und ihrem Unternehmen hinzu.

Dies zeigt, dass sie sich in einem Zwiespalt befinden: Sie haben eine Ahnung davon, wie wichtig Social Media ist, wollen aber gleichzeitig nicht wirklich aktiv werden, weil sie Angst haben, mit den daraus resultierenden Ereignissen nicht professionell umgehen zu können.

Diese Frage kommt so sicher wie das Amen in der Kirche!

Wie sonst kann ich es mir erklären, dass ich von den größten Gegnern der sozialen Netzwerke nach dem dritten Glas Wein regelmäßig gefragt werde, wie man eigentlich am besten mit Hatern umgeht und ob ich selbst denn auch welche hätte? Falls es Sie gleich an dieser Stelle interessiert:

Ja, ich habe Hater und das ist auch gut so. Doch ich kann Sie beruhigen: Hater kommen nicht von Beginn an und oft auch gar nicht mit Ihnen ins Gehege. Hater oder Kritiker sind nur dann auf Ihrem Feed unterwegs, wenn Sie selbst eine klare Haltung kundtun, wenn Sie polarisieren und wenn Sie einige Dinge eben anders sehen und machen als der große Rest.

Wer sich klar positioniert, wozu ich nur raten kann, wird sicherlich immer wieder einmal jemanden von der Bettkante schubsen müssen bzw. wird geschubst. Und? Im analogen Leben ist das doch auch eine gängige Praxis und kommt in den besten Familien vor.

Hater sind deshalb selten und man kann durchaus damit umgehen. Nämlich mit ihnen diskutieren und falls diese Diskussion nicht mehr den eigenen Spielregeln und Werten entspricht, „hinauskomplimentieren“ bis hin zu „blockieren“, damit nicht weiter unter den Beiträgen Hass und Verunglimpfung stattfindet. Sie entscheiden schließlich immer noch selbst, wer Ihnen Applaus spenden darf – und andersherum.

Außerdem fängt jeder klein an und das ist gut so. Sie werden auf den ersten Schritten durch den Social-Media-Dschungel nicht sofort einem Hater begegnen, denn die kommen meist erst, wenn Sie bereits eine respektable Größe in Ihrer Community geworden sind. Sie haben also genügend Zeit zum Lernen und zur Weiterentwicklung und werden dann entsprechend gewappnet sein.

Ohne Social Media finden Sie praktisch nicht statt!

Wer weder ein aktiver noch passiver User ist, der findet digital überhaupt nicht statt.

Kein C-Level kann es sich beispielsweise leisten, in Social Media einfach auf stumm zu schalten. Laut einer Trust-in-Communication-Studie der Uni Leipzig ist das Vertrauen in Vorstände und andere Top-Entscheider mit nur 9 % in Deutschland extrem gering. Warum wohl? Vertrauen kann sich nur zwischen Menschen und Unternehmen entwickeln, die sich transparent mit ihrer Haltung, Ihren Werten und Kompetenzen zeigen.

Meine Aussage, die ich gegenüber den verblüfften Damen beim Netzwerktreffen machte, findet hier eine traurige Parallele: Sehr viele Vorstände haben weder eine Vision noch was zu sagen! Sie sind keine brauchbaren Unternehmensbotschafter, erwarten es aber von ihren Mitarbeitenden.

Wir brauchen streitbare Geister, Sprachrohre und Vorbilder für die Gestaltung der Zukunft der Arbeit. Deshalb: Wer sich nicht auf den sozialen Plattformen tummelt, der gestaltet nicht mit – über den wird stattdessen hinweggestaltet.

Doch wie lange können diese Menschen ihre Abwehrhaltung noch aufrechterhalten? Die digitalen Kommunikationswege durchdringen alle unsere Lebensbereiche und keiner bleibt außen vor.

Immer im gleichen trüben Teich fischen, führt nicht zu dicken Fischen!

Selbständig Tätige beispielsweise können nicht immer nur in ihrem üblichen Dunstkreis nach den immer gleichen Kunden suchen, denn die sind alle schon ein- oder mehrmals von den eigenen Dienstleistungen und Produkten beglückt worden. Die brauchen irgendwann nichts mehr.

Ich weiß noch sehr genau, wie ich damals als Kind an der Hand meiner Mutter, nur ein Dreikäsehoch, an der Haustüre stand, weil ein fremder Mann, ein fahrender Handelsvertreter, bei uns klingelte und seine Waren anbot. Die harsche Stimme meiner Mutter schmetterte ihm entgegen:

„Wir kaufen nichts!“

So muss es sich wohl anfühlen, wenn man nur analog klinkenputzt und sich dabei auch noch wundert, warum das eigene Geschäft einfach nicht richtig vorankommen will. Wer soll Sie auch finden, wenn Sie die Öffentlichkeit nicht nutzen, um sich bekannt zu machen? Manch einer setzt dann sogar auf einen zweiten oder gar dritten Nebenjob, nur um endlich ein wenig mehr Geld in die Kasse gespült zu bekommen - anstatt die Zeit sinnvoll für das eigene Herzensbusiness aufzuwenden - z.B. für Aktivitäten auf Social-Media-Kanälen! Wie sonst sollte denn jemand im World Wide Web wissen, dass es Ihre Tätigkeit, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung überhaupt gibt?

Bewerber ohne Social-Media-Kontakte sind unsichtbar - und wertlos!

Ebenso geht es Bewerbern, die sich für eine neue Position umschauen. Sie suchen die üblichen Stellenausschreibungen ab, haben wieder keine für sie passende Vakanz entdeckt, sind voller Frust und bleiben eben noch ein Jahr länger, zäh wie Kaugummi, bei dem ungeliebten Arbeitgeber. Sie hadern mit der scheinbar so schwierigen Situation auf dem Stellenmarkt…

Dabei ist es das eigene digitale Unvermögen, den verdeckten Stellenmarkt auf die eigene Expertise hinzuweisen. Nach den Ergebnissen des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB), eine Organisation, die zum Bundesamt für Arbeit gehört, steht fest, dass lediglich 35 % aller ausgeschriebenen Positionen überhaupt auf dem Arbeitsmarkt ausgeschrieben werden - der Rest wird über Netzwerk-Kontakte vergeben.

Davon ab, dass Personaler und Recruiter heute nicht mehr nur den Bewerber bzw. seine Arbeitskraft einkaufen. Sie sind vor allem auch an dessen Kontakten in der Arbeitswelt interessiert. Wer jedoch über keine oder wenig Kontakte auf Social Media verfügt, an dem muss wohl etwas faul sein, sodass er damit in den Augen der Personaler und Recruiter sofort an Wert verliert.

Ohne Aktion keine Reaktion!

Wer in dieser Situation auf den Businessplattformen nicht sein Personalbranding stärkt, wird verdammt lang arbeitssuchend bleiben, weil er oder sie gar nicht mitbekommt, wo die Musik spielt. Durch das digitale Nichterscheinen kann ganz nebenbei auch niemand da draußen im Netz auf die eigene Expertise aufmerksam werden. Ohne Aktion findet bekanntlich auch keine Reaktion statt.

Wie Sie bereits gemerkt haben, halte ich die sozialen Medien für unverzichtbar und möchte Sie deshalb auf dem Weg dorthin an die Hand nehmen, von Ängsten befreien und zu frischem Mut inspirieren. Nirgendwo sonst können Sie mit Null Cent Budget eine solch große Wirkungskraft entfalten. Nirgendwo sonst können Sie Ihre Zielgruppe ohne Umwege erreichen und im Austausch mit ihr zur Verbesserung Ihrer Angebote beitragen.

Und als wenn das nicht schon genug wäre, schaffen Sie sich auf diese Weise auch noch eine Allgemeinbildung, die ihresgleichen sucht. Denn im Netz werden die spannendsten und neuesten Nachrichten zu Ihrer Branche, Ihrem Beruf, Ihren Interessen und Ihrer Zukunft geteilt.

Begleiten Sie mich doch einfach einmal auf ein Gedankenexperiment: Warum gehen Sie ab und zu in ein Kaffeehaus? Richtig gelesen! In ein Kaffeehaus. Versetzen Sie sich doch einmal in die letzte Situation, in der Sie ein Café aufsuchten. Was genau war der Grund, an diesen Ort zu gehen? Folgendes könnte Ihre Antwort sein:

  • Eine leckere Schwarzwälder Kirschtorte essen und mit jemanden vom Nachbartisch zufällig in ein schönes Gespräch verwickelt werden.
  • Mit der besten Freundin über Gott und die Welt ratschen und den neuesten Klatsch und Tratsch erfahren.
  • Zum Feierabendbierchen mit den Kollegen dort einkehren und Firmen- sowie Brancheninformationen erfahren.
  • Bei einer Tasse Tee und einem guten Buch eine spannende Geschichte lesen, über ein Thema, das mich schon immer interessiert hat.
  • Mit dem Laptop unterm Arm an einem neuen Blogartikel schreiben und durch die Atmosphäre im Café für die eigenen Projekte und Ideen inspiriert werden.
  • Während eines Einkaufsbummels ganz alleine ein Glas Prosecco trinken, die Tüten beiseitestellen und gemütlich die Leute beobachten.

Wenn Sie sich nun fragen, auf welche Fährte ich Sie eigentlich locken möchte, dann übertragen Sie die oben genannten Antworten auf meine Frage einfach einmal auf das World Wide Web. Im Internet, auf sozialen Plattformen wie LinkedIn, Facebook oder Twitter machen Sie nichts anderes, als einen Besuch in einem Kaffeehaus abzustatten. Wir alle haben zu jeder Tages- und Nachtzeit einen anderen Grund, doch treffen werden wir uns alle dort.

Ganz entspannt können Sie mit Social Media in ein Café gehen, sich mit anderen unterhalten, Menschen beobachten und von Themen inspiriert werden - und ganz nebenbei lösen Sie noch Ihre anstehenden Businessaufgaben:

  • Reichweite erhöhen,
  • neue Kunden gewinnen,
  • Personalbranding auf- und ausbauen,
  • Vertrauen zu Ihrer Person herstellen,
  • Dienstleistung/Produkt bewerben,
  • Unternehmensauftritt zum Star weiterentwickeln,
  • Kundenkommunikation und Kundenbindung ausbauen,
  • auf ein attraktives Stellenangebot aufmerksam werden,
  • Employerbranding voranbringen,
  • die Mitbewerber sowie die Branche studieren,
  • Feedback einholen und Leistungen optimieren,
  • Neuigkeiten erfahren und immer am Puls der Zeit sein sowie
  • automatisch Ihr Suchmaschinen-Ranking verbessern.

Meine Netzwerkkolleg*innen beklagen im persönlichen Gespräch oft, dass besonders der erste Schritt zu einem Social-Media-Auftritt viel Überwindung kostet - aber auch Zeit, die vermeintlich nicht vorhanden ist. Sie müssen sich erst mit den Plattformen vertraut machen und auch das Kommentieren und Schreiben von Beiträgen geht am Anfang nicht so leicht von der Hand. Doch das Investment Ihrer Ressourcen lohnt sich doppelt und dreifach:

Sie investieren so nämlich in die Zukunft Ihrer Person und Ihres Unternehmens und erledigen gleichzeitig mehrere der oben genannten Aspekte. Sagen Sie bitte nie wieder, dass Sie keine Zeit dafür haben, Ihre wertvolle Zeit zu sparen. Davon ab, dass Sie keinen einzigen Cent auf Marketingkosten verwenden, denn die Möglichkeit, auf Social Media aktiv zu sein, bekommen Sie ganz kostenfrei ins Haus geliefert - oder in die U-Bahn, oder an den Flughafen, oder an den Arbeitsplatz, ganz egal, wo immer Sie sich gerade befinden.

Wenn ich Sie nun überzeugen konnte, dass es auch für Sie Zeit ist, den Feind zum Freund zu machen, dann verrate ich Ihnen noch abschließend die vier wichtigsten Schritte, mit denen Sie einen Anfang finden und Ihr Grundgerüst für einen nachhaltigen Social-Media-Auftritt erstellen. So bekommen Sie den schnellen Dreh heraus und erzielen mit wenig Aufwand den größten Effekt:

1. Schritt: Betreiben Sie Selbstreflexion!

  • Wer sind Sie (Werte)?
  • Was ist Ihr tägliches Warum (Sinn)?
  • Welche Stärken machen Sie - und Ihr Unternehmen - unverwechselbar (USP)?

2. Schritt: Treffen Sie Entscheidungen!

  • Warum haben Sie sich für Social Media entschieden?
  • Welche Möglichkeiten aus der vielfältigen Palette der Social-Media-Kanäle passen zu Ihnen bzw. Ihrer Zielgruppe?

3. Schritt: Entwickeln Sie Ziele!

  • Welches Marketing-Ziel wollen Sie durch Ihre Social-Media-Aktivitäten erreichen?
  • Welche Zielgruppe/n wollen Sie mit Social Media ansprechen?
  • Was soll bis in einem Jahr für Sie und Ihr Business erreicht worden sein?

4. Schritt: Planen Sie Ihre Ressourcen!

  • Wann werden Sie wie viel Zeit für Ihre Social-Media-Aktivitäten aufwenden können?
  • Wie organisieren Sie sich (und ggf. Ihr Team) für den Social-Media-Auftritt?
  • Welche Hilfsmittel können Ihnen dabei dienlich sein?

Und wenn Sie sich bei Ihrem Einstieg in die Welt des Social Media noch unsicher fühlen, lautet mein Rat an Sie:

Beobachten Sie zunächst, was und wie erfolgreiche Social-Media-Profis posten. Sicherlich gibt es auch in Ihrem Feed jemanden, den Sie richtig toll finden, auf dessen Postings Sie schon mit großer Vorfreude warten und die für Sie fast unverzichtbar geworden sind. Das sind jedenfalls Aussagen, die ich selbst von meiner Community auf Social Media zu hören bekomme. Schauen Sie sich einfach einmal auf meinen vier Social-Media-Kanälen um, da gibt es sicherlich genügend, das Sie auch in Ihre Geschäftswelt übertragen könnten. Nur Mut, niemand wird Sie beißen und schon gar nicht unbeachtet lassen, denn Menschen kaufen immer noch von Menschen – auch in digitalen Zeiten.

Holen Sie sich zu Beginn Ihrer Aktivitäten professionelle Unterstützung. Besuchen Sie z.B. meinen regelmäßig stattfindenden "Social-Media-Workshop für Einsteiger - Personenmarke werden!" (siehe regelmäßige Workshop-Events auf meiner Homepage unter: AKTUELL) oder sprechen Sie mit einer Expertin für LinkedIn-Profile, die ich Ihnen nur wärmstens ans Herz legen kann: Friederike Gonzalez Schmitz. Hier geht’s zu Ihrer WEBPAGE, wo Sie viele wertvolle Hinweise zu LinkedIn erhalten, DAS Businessnetzwerk, wo momentan bei hohen Nutzerzuwächsen die Post abgeht.

Hören Sie nicht auf zu Lernen, denn das lebenslange Lernen hält uns alle fit und bringt neben Wissenszuwachs auch ein Mehr an Lebensqualität. Vorausgesetzt wir gehen – wie mit allen Genussmitteln – verträglich damit um.

Ach, sind wir beide denn eigentlich schon miteinander vernetzt? Sie finden mich seit Jahren nicht mehr hinter dem Mond, sondern auf den folgenden Social-Media-Kanälen, wo ich täglich mit jeweils unterschiedlichen Inhalten zu Werten, Persönlichkeit und Führung aktiv bin:

  • Xing
  • LinkedIn
  • Facebook und
  • Instagram.

Fazit:

Social Media ist keine Zeitverschwendung! Sie verlangt aber von uns allen, dass wir uns aus unserer Komfortzone herausbewegen. Dabei braucht es Mut neue Wege zu gehen und etwas von sich selbst preiszugeben, um Vertrauen aufzubauen.

Wer als Selbständiger heute in den üblichen Suchmaschinen nicht aufzufinden ist, wird schnell aus dem Kreis der in Frage kommenden Anbieter ausgeschlossen. Wer als Fach- und Führungskraft aufgrund der veränderten heutigen Karrierewege auf den Businessplattformen der Social-Media-Welt maximal als Karteileiche gefunden wird, erreicht keine neue Anstellung, keine Beförderung und auch keinen Expertenstatus.

  • Fülle an Informationen: Soziale Medien gehören mittlerweile zu unserem Leben als selbstverständlich dazu. Jeder hat gelernt, dass man dort Informationen von und über Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen erhält, ganz einfach in Kontakt treten kann und gut unterhalten wird.
  • Austausch: Wo sonst finden Sie so geballt Ihre Zielgruppe? Wo sonst können Sie so leicht und ohne Streuverluste Ihre Zielgruppe erreichen und mit ihr in den Austausch treten?
  • Schnell und aktuell: Auch wenn Sie vielleicht keinen großen Wert auf die neueste Technik legen – Ihre Zielgruppe will immer neueste Infos und schnelle Verfügbarkeit über Ihre Person, Ihr Unternehmen und Ihre Angebote erhalten. Wenn unsere Interessenten technisch gut aufgestellt sind, sollten wir es längst auch sein.
  • Unschlagbar: Im Vergleich zu traditionellen Medien sind die sozialen Netzwerke unschlagbar günstig. Hier brauchen Sie keinen Cent, um in Ihr Image, Ihr Marketing und Ihr Unternehmen zu investieren. Kostengünstiger können Sie nirgends Ihr Business und Ihre Person bewerben. Gerade für die Gründer unter Ihnen bedeutet es eine große finanzielle Erleichterung, wenn bei der Akquise der Geldbeutel geschont wird.

Sollten Sie nun erkannt haben, dass Social Media auch für Sie unverzichtbar ist, aber das Gefühl haben, dass es sich immer noch um ein Buch mit sieben Siegeln handelt, und Sie nicht wissen, wie Sie dieses Projekt am besten sinnvoll angehen sollen, dann rufen Sie mich einfach gleich an oder nutzen Sie jetzt mein Kontaktformular.

Ich nehme Sie gerne bei der Hand und führe Sie Schritt für Schritt – ganz individuell in Ihrem eigenen Tempo – durch die digitalen Möglichkeiten Ihrer Bewerbung, den Ausbau Ihres Personal Brandings oder Ihres Unternehmensauftritts. Denn ich bin seit meiner Gründung von changeify auf Social Media aktiv und habe nicht nur richtig viel Spaß dabei, sondern gewinne auch noch viele Kunden über diesen digitalen Weg. Es ist kein Hexenwerk – ich zeige Ihnen, wie das geht!

Mit inspirierenden Grüßen aus München!

Ihre Franziska Ambacher

Ihr Inspirationsfeuerwerk für werteorientierte Veränderung

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