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Meine Schwerpunkte:
  • Neuorientierung und Veränderung
  • Gründung und Selbstständigkeit
  • Karriere und Beförderung
  • Kulturwandel und Changemanagement
01.12.2020

Der Megatrend bei Bewerbungen, der in 2021 nicht mehr aufzuhalten ist

 
Das Jahr 2020 ist nun fast vorüber, und es hat uns alle mehr oder weniger ordentlich durchgerüttelt. Auf privater, auf beruflicher und auch auf gesellschaftlicher Ebene. Nur wenig blieb wie es war, und zur „alten“ Normalität werden wir wohl auch in 2021 nicht mehr zurückfinden. Warum genau dieser Umbruch und diese neuen Herausforderungen aber auch in all diesen Bereichen Chancen für uns bedeuten, davon habe ich in den vergangenen Monaten bereits in einigen meiner Blogartikel berichtet. Auch heute möchte ich Sie wieder motivieren, indem ich die Erfolgsgeschichte meiner Kundin mit Ihnen teile; sie gemeinsam mit Ihnen auf ihrem Weg aus einem ganz tiefen und verzweifelten Tal zu energievollem und motiviertem, letztlich von Erfolg gekröntem Handeln begleiten. Anhand des Beispiels meiner Kundin zeige ich Ihnen, wie ein Megatrend bei Bewerbungen, der sich schon seit Jahren anbahnt, in 2021 für jeden Realität und damit ein absolutes Muß für Bewerber wird. Seien Sie gespannt, welches Tool ich Ihnen an die Hand geben werde, damit Sie ebenso wie meine Kundin auf der Erfolgswelle schwimmen können.

 

Sonntag. Ein kalter und grauer Novemberabend 2020. Ich sitze gemütlich auf dem Sofa, trinke eine Tasse Tee und lausche einem Podcast. Plötzlich piepst mein Handy und meldet eine neue WhatsApp-Nachricht einer Kundin. Als ich sie öffne, kommen mir als erstes zig bunte und fröhliche Emoticons entgegen, ein Foto von einem „Danke!" in großen Lettern und dann ein sehr langer und begeisterter Text.

Alles begann mit der Kündigung

Sie schreibt, dass dieses ver-rückte Covid 19-Jahr doch noch eine richtig tolle Wendung für sie genommen habe, an die sie selbst gar nicht mehr so recht hatte glauben wollen – obwohl sie sich immer an meine Worte des Mutes und der Zuversicht aus den Coaching-Sitzungen erinnert habe.

Zum ersten Lockdown wurde sie noch in der Probezeit betriebsbedingt gekündigt, weil sie die letzte gewesen war, die damals von ihrem ehemaligen Chef eingestellt wurde. Somit war sie auch die erste, die wieder gehen musste, als das Unternehmen – bedingt durch Corona – in größere Turbulenzen geriet.

Alle Karrierepläne waren in die Tonne getreten

Ihr Ziel, das sie sich mit dem Start in den neuen Job gesetzt hatte, war plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Ihre schönsten Zukunftsfantasien und buntesten Karrierepläne sind gleich mit in die Tonne gerutscht. Deckel drauf. Müllabfuhr. Für immer entsorgt.

Ganz zu schweigen davon, dass es sowieso keinerlei Sicherheiten mehr in der Arbeitswelt gibt. Die gibt es schon seit den 1990er Jahren nicht mehr.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie mir selbst während der Unterzeichnung des Arbeitsvertrages zu einem simplen Bürojob bei einer großen deutschen Versicherung der Personalchef entgegen raunte: „Wenn Sie keine goldenen Löffel stehlen, sind Sie bis zur Rente bei uns sicher“. Ich wusste schon damals vor knapp 30 Jahren nicht, ob ich bei dieser Aussage lachen oder weinen sollte.

Es gibt keine Sicherheiten

So etwas wie: „Das muß doch nur noch für die nächsten 10 bis 15 Jahre halten.“ sind Aussagen, die ich leider manchmal auch noch heute in Coaching- und Beratungsgesprächen höre. Die „sichere Bank“ war schon immer ein Mythos, deshalb lassen Sie sich auch heute nicht für dumm verkaufen.

Wer noch an Sicherheiten glaubt, der glaubt wohl auch ans Christkind und hält an einer Lebenswelt fest, die vielleicht maximal in der Wirtschaftswunderzeit der 1950er Jahre real war.

Unsere Welt verändert sich in einer Geschwindigkeit, dass Ihnen und mir ganz schwindlig wird. Dennoch ist uns beiden klar, dass wir nur beruflich überleben werden, wenn wir uns an dieses Tempo nicht nur gewöhnen, sondern bereit sind mitzuhalten.

Hierzu ist übrigens ein brandaktuelles Buch erschienen, dass ich Ihnen nur wärmstens ans Herz legen kann. Es geht um das zunehmende Veränderungstempo und die Frage, wieviel Change Mitarbeiter überhaupt noch aushalten.

Wer immer nur das Gleiche tut, darf nichts Neues erwarten

Meine genannte Kundin hatte es jetzt, wie ich höchst erfreut lesen konnte, erneut geschafft. Wie? Sie hat einen ihrer wichtigsten Werte, den wir in der Werteinventur gemeinsam als einen ihrer „Big Five“ erarbeitet hatten, nicht nur wörtlich genommen, sondern zur neuen Marschroute ausgerufen: Flexibilität.

Konkret bedeutet das, dass sie sich – gemeinsam mit mir – genau angesehen hatte, was sie bis zur Kündigung in einem herkömmlichen Bewerbungsverfahren bisher so machte. Wir listeten auf einem Flipchart-Papier auf, zu welchen Ergebnissen wir kamen:

  • 1.    Täglich Stellenanzeigen durchsehen und hoffen, dass das Richtige dabei ist.
  • 2.    Wenn das vermeintlich Richtige dabei ist, sich mit den klassischen Bewerbungsunterlagen bewerben.
  • 3.    Bei einem Headhunter auf der Matte stehen und mit dem tabellarischen Lebenslauf winken.

Dann fragte ich sie, worin sie ihren Big-Five-Wert Flexibilität in diesen drei Herangehensweisen erkennen könne? Nach einer gefühlten Ewigkeit der Stille musste sie zugeben, dass die drei üblichen Verdächtigen nicht im Geringsten etwas mit Flexibilität zu tun hatten. Mit dieser neuen Erkenntnis erarbeiteten wir im Anschluss eine Bewerbungsstrategie, die auf ganz neuen Füßen steht - denn wer immer nur das Gleiche tut, darf nichts Neues erwarten.

Veränderung braucht ein Growth-Mindset

Wer in diesen Zeiten nicht veränderungsbereit, flexibel, lernfreudig und kreativ ist, wird die immer gleichen ausgetretenen Pfade auf dem Weg zum neuen Job nicht verlassen. Natürlich gilt dies auch für Selbständige, Unternehmer, Freelancer und Führungskräfte aller Couleur.

Wem es jedoch gelingt, sich selbst in Form von Persönlichkeitsentwicklung auf die Reise in die Zukunft zu begeben, der verfügt über ein „Growth-Mindset“ – eine flexible Denkweise.

Denn wenn einerseits noch mehr künstliche Intelligenz, Automatisierung und Digitalisierung passiert, dann brauchen wir andererseits noch mehr Menschen am Arbeitsplatz, die über klare Prinzipien verfügen, sprich Werte leben.

Was genau ein Growth-Mindset und als Gegensatz dazu ein Fixed-Mindset bedeuten, dass erfahren Sie in diesem kleinen Erklärvideo.

Die stete Veränderung, die uns umgibt, ist für die meisten von uns allerdings nur schwer zu ertragen - doch sie muss als bewusster Prozess gewollt und akzeptiert werden, damit wir nicht an ihr verzweifeln.

Denken Sie nur an die unsäglichen Diskussionen um die Frage, ob Kinder nun Überträger des SARS-CoV-2-Virus sind oder nicht. In den aktuellen Pandemiezeiten erklären uns Wissenschaftler in der einen Woche dies und in der anderen genau das Gegenteil, weil die Dinge eben für uns volatil, unsicher, komplex und ambivalent sind (siehe VUKA-Welt). Das ist die Realität, auch in Unternehmen, auch auf Märkten und auch im persönlichen Leben. Und auch nicht erst seit diesem Pandemiejahr. Hier geht's übrigens zu allen Infos über VUKA.

Das Zeitalter der Komplexität und Ungewissheit

Wir befinden uns – für manche Zeitgeister noch immer völlig unbemerkt – inmitten einer komplexen und ungewissen Zeit. Da funktionieren hierarchische Top-Down-Ansagen nicht mehr, denn damit fühlen wir alle uns plötzlich wieder zurückversetzt zu Heidis Frau Rottenmeier.

Mit hoch erhobenem Finger hatte sie Heidi erklärt, was alles nicht gehe, war dabei stets misstrauisch und übte maximale Kontrolle aus. Kennen Sie das zufällig auch aus Ihrem heutigen Arbeitsumfeld?

So erlebte es meine Kundin, denn im Arbeitsumfeld des damaligen Jobs herrschte ein rüder Top-Down-Ton; jedoch bemerkte sie das erst, als sie dort zu arbeiten angefangen hatte.

Auch wenn sich ihre betriebsbedingte Kündigung alles andere als gut anfühlte, stellte sie sich im Nachhinein doch als das Beste heraus, was ihr passieren konnte. Sie war wieder gefordert, noch genauer hinzusehen - wer sie selbst ist und welche Werte sie ausmachen - um den dazu passenden Arbeitgeber zu finden.

Zurück auf Los

Diskutieren hilft nicht, sondern nur erneut und mehr zu lernen! Genau das hatte auch meine Kundin verstanden. Sie wurde sich darüber klar, dass sie nicht nur neue Wege ausprobieren, sondern auch bereit sein musste, durch die „Trial-and-Error“-Methode die eigene Meisterschaft zu erlangen.

„Zurück auf Los!“ heißt es so schön im Monopoly-Spiel, und so lautet auch meine absolute Empfehlung an alle Bewerber in 2021.

Ach, und falls Sie ganz nebenbei noch sehen wollen, dass sich selbst ein so traditionelles Spiel wie Monopoly immer wieder neu erfindet, dann sei Ihnen der folgende Link ans Herz gelegt. Womöglich bringe ich Sie damit auch noch auf eine gute Idee für ein Weihnachtsgeschenk …

Dieser eine, nicht wirklich neue Megatrend der Zukunft heißt:

Nichts geht ohne Werte!

Damit in schnelllebigen Zeiten Orientierung und Halt gefunden werden können. Das gilt für Führungskräfte in gleichem Maße wie für Angestellte, für Unternehmer ebenso wie für Freelancer. Und die gute Nachricht lautet: Werte sind entwickelbar. Alles andere, was Bewerber heutzutage brauchen, können sie dann immer noch hinzulernen.

Stellenausschreibungen ändern sich

Scheinbar nehmen diesen Trend auch einige Unternehmen stärker wahr als bisher. Ich beobachte eine neue Art von Stellenausschreibungen. Waren sie bisher unisono so gehalten, dass es zunächst um die Auflistung der fachlichen Qualifikationen des Bewerbers ging, so erkenne ich schleichend eine neue Entwicklung:

Die Stellenausschreibungen der Zukunft beginnen plötzlich viel häufiger mit dem Anforderungsprofil in Bezug auf die persönlichen Skills der Bewerber und nicht mehr die fachlichen Kompetenzen, die sonst stets an erster Stelle standen.

Der Schwerpunkt verlagert sich hin zu den attraktiven Soft Skills, die im sogenannten „War for Talents“ immer wichtiger werden.

Meine Prophezeiung: Kulturfragen entscheiden

Talente brauchen Sozialkompetenz, ein klares Wertegerüst und eindeutige Handlungsmaxime, um dem neuen Anspruch an Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter gerecht zu werden. Die Zukunft der Arbeit entscheidet sich nicht an den großen Visionen oder gar an der vielzitierten Digitalisierung, sondern an drängenden Kulturfragen.

Deshalb prophezeie ich die folgenden sieben Kulturfragen! Leider werden sich Bewerber im Regelfall (noch) nicht trauen, ihre zukünftigen Arbeitgeber mit diesen Fragen zu konfrontieren – dabei sind sie im täglichen Umgang miteinander, insbesondere für eine gelungene und vertrauensvolle Arbeitsbeziehung, von entscheidender Bedeutung:

  • Gibt es hier Vertrauenskulturen?
  • Wie steht es mit der Beziehungsintelligenz?
  • Finden Kooperationen in Netzwerken statt?
  • Sind die Sozialkompetenzen das Kriterium für Beförderung?
  • Haben wir überwiegend Menschen an Bord, die ihre Selbstverantwortung aktiv leben?
  • Fördern wir das persönliche Kreativitätsvermögen und die
  • Innovationsfreude – egal zu welchen Themen und in welcher Hierarchiestufe?

Corona ist ein Zukunftsbeben, doch es ist nicht die Ursache

Zukunftsvisionen gibt es viele, doch wirklich interessant sind nur jene, die wirklich plausibel sind. Die von mir aufgelisteten sieben Kulturfragen sind diejenigen, die im Entscheidungsprozess meiner Kunden im beruflichen Umbruch längst Realität geworden sind. Deshalb ist der gern verwendete und zurzeit oft gehörte Begriff „Corona-bedingt“ eben in diesem Zusammenhang nur teilweise richtig.

Die Anzeichen einer Entwicklung hin zu einer sozial kompetenteren Arbeitswelt haben sich schon weit vor Corona verdichtet. Natürlich wollte ich meine These noch durch weitere, fundierte Informationen untermauern. Bei meinen Recherchen bin ich auf eine außerordentliche Studie gestoßen, die die möglichen zukünftigen Wertelandschaften Deutschlands ermittelt hat.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat diese Studie mit dem Titel „Zukunft von Wertvorstellungen der Menschen in unserem Land“ in Auftrag gegeben. Ziel der Studie: Zeigen, welche Zukunftsszenarien tatsächlich möglich sind.

Nur zu Ihrer Info, die Studie wurde im Zeitraum zwischen Juli 2019 und Dezember 2019 durchgeführt, also vor dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie in diesem Jahr.

Und jetzt? Das kam dabei heraus …

Um es kurz zu machen: mehr Hilfsbereitschaft und weniger Egoismus!

Knapp 70 Prozent der Befragten wünschen sich, dass soziale und gemeinschaftliche Werte zukünftig in unserer Gesellschaft wichtiger werden.

Nachdem Unternehmen nur der Spiegel unserer Gesellschaft sind, wird klar, dass in deren kleinem Universum einiges anders laufen muss, damit es zukünftig gut läuft.

Raus aus der Komfortzone

Zurück zu jenem Novemberabend, der mich begeisterte, denn meine Kundin hatte alle Impulse aus unserer Zusammenarbeit in echte Erfolge umgesetzt.

Sie hatte sich darauf eingelassen, dass die herkömmliche Art und Weise, wie Bewerbungen geschrieben werden und ein neuer Job gesucht wird, nicht zu neuen, geschweige denn revolutionären Ergebnissen, sprich Erfolgen, führen kann. Sie ahnte längst, dass es jetzt an der Zeit war, die kuschlig warme Komfortzone zu verlassen.

Hier können Sie sich in einer übersichtlichen Grafik selbst befragen, wo Sie sich aktuell genau befinden: in der Angstzone (Komfortzone) oder bereits in der Veränderungs- bzw. Lernzone.

Meine Kundin jedenfalls bewies ihre Flexibilität genau darin, sich auf ein Experiment mit mir einzulassen. Was hatte sie schon zu verlieren?

Berufliche Neuorientierung ist nicht nur eine Handlung

Schon vor Jahren habe ich für Menschen in der beruflichen Neuorientierung das sogenannte „Portfolio“ entwickelt, weil ich fest davon überzeugt bin, dass unheimlich viele Menschen unglaublich viel zu bieten haben, doch weder sie selbst noch ihr Arbeitgeber das wirklich einzuschätzen wissen. Dabei ist die berufliche Neuorientierung nicht nur eine Handlung, sondern in meinen Augen eine persönliche Haltung.

Jetzt in Krisen- und Pandemiezeiten beweist es sich, ob man sich wirklich neu orientiert oder doch nur wieder auf die altbekannten Kamellen zurückgreift. Wenn Sie mehr zur aktuellen Lage an der Bewerbungsfront in Coronazeiten erfahren möchten, empfehle ich Ihnen meinen Blogartikel aus dem Mai dieses Jahres.

Lassen Sie sich von der Panik nicht anstecken, dass ausgerechnet jetzt in diesen Pandemiezeiten eine Bewerbung sowieso nicht sinnvoll und erfolgsversprechend wäre. Angst war schließlich schon immer ein schlechter Ratgeber - und falsch ist diese Annahme obendrein.

Der klassische CV ist so überflüssig wie ein Kropf

Das Portfolio ist eine Art der Bewerbung, die viel aussagekräftiger ist als ein herkömmliches Curriculum Vitae. Erst dadurch bekommen Sie die Möglichkeit, sich als erlebbare und nachvollziehbare Persönlichkeit zu zeigen. Oder wie hatten Sie vor, sich in Ihrem aktuellen CV als erlebbare Persönlichkeit darzustellen?!

Das Ding ist einfach zu formal, zu altbacken und zu unmodern … denn einen Bewerber macht doch nicht nur aus, welche einzelnen beruflichen Stationen er im Leben schon durchlaufen hat, sondern vor allem auch, was drumherum noch so passiert ist.

Aus der Not die Tugend gemacht

Ermüdet von den frustrierenden Absagen und den sich wie Kaugummi hinziehenden Bewerbungsprozessen setzte meine Kundin also nun auf ein neues Pferd. Das Portfolio.

Voller Vorfreude machte sie sich ans Werk, denn jetzt wollte sie aus ihrer persönlichen Not heraus, nämlich noch immer keinen Job gefunden zu haben, endlich eine Tugend machen.

Sie sei zwar schon Ü50, wie sie gerne immer wieder einmal betonte, doch das hieße noch lange nicht, dass sie bereits aufs Abstellgleis gehöre! Ihr Ehrgeiz war geweckt. Und wie ich bald schon zu sehen bekam, hatte sich das – natürlich für sie – mächtig gelohnt.

Biografische Meilensteine analysieren

Das Portfolio besteht aus sechs Powerpoint-Folien, die vom Bewerber individuell gestaltet und dann in ein PDF-Format umgewandelt werden.

Diese Darstellung besticht den Leser (Abteilungsleiter, Geschäftsführer, Personalverantwortlichen, Headhunter etc.) genau deshalb – ganz im Gegensatz zu den langweiligen klassischen Bewerbungsunterlagen – weil die folgenden Aspekte bewusst angesprochen werden:

  • Anziehungskraft
  • Emotionalität
  • Storytelling
  • Neugierde
  • Kreativität
  • Persönlichkeit
  • Wertehaltung
  • Innovation

Haben Sie sich denn schon einmal darüber Gedanken gemacht, welche tiefe Geschichte in Ihrer Biografie verborgen liegt und welche interessanten Gemeinsamkeiten alle Meilensteine Ihrer Karriere aufzeigen? Falls nicht, dann bringen Sie Ihren Selbstvermarktungsmotor noch heute in Gang, indem Sie genau das sorgfältig analysieren. Sollten Sie dabei Unterstützung benötigen, schreiben Sie mir einfach hier eine Nachricht, denn meine Methode der Biografiearbeit hilft hier schnell auf den relevanten Punkt zu kommen.

Ich gehöre übrigens nicht zu den Coaches und Beratern, die Wasser predigen, aber selbst Wein trinken. Ich musste mich auch genau jener Hausaufgabe stellen, nämlich in dem Moment, als ich vor einem Scherbenhaufen meiner Karriere stand, weil mich mein damaliger Arbeitgeber nach zehn Jahren Betriebszugehörigkeit gekündigt hatte. Lesen Sie hier die ganze Geschichte und wie ich wie Phönix aus der Asche stieg.

Hören Sie auf sich zu bewerben – präsentieren Sie sich

Genau diese Überlegungen sind die Voraussetzung, um das Portfolio zu starten und vor allem zu einem zielführenden Ende zu bringen. Denn je besser man sich selbst, die eigene Geschichte und die darin verborgenen Werte kennt, desto leichter wird man sich aus der Bittsteller-Manier heraus zu einer souveränen Präsentation des eigenen Ichs aufmachen können.

Voller Begeisterung, sich von all ihren persönlichen Seiten zeigen zu dürfen, entwickelte meine Kundin ansprechende und auf die jeweiligen Unternehmen zugeschnittene Präsentationsunterlagen. Was glauben Sie ist dann passiert?

Endlich ein Vorstellungsgespräch

Sie ahnen es längst – nachdem sie ihr Portfolio abgeschickt hatte, dauerte es genau 15 Minuten. Dann kam der erlösende Anruf aus dem Personalbüro eines Familienunternehmens. Im folgenden Vorstellungsgespräch hatte sie bereits mit ihren Unterlagen so viel Interesse ausgelöst, dass, wie sie es selbst in ihrer WhatsApp-Nachricht an mich formulierte, alles Weitere zum Kinderspiel wurde.

Gut vorbereitet und voller Tatendrang meisterte sie in den letzten Wochen fünf solcher Gespräche und hatte nun die Qual der Wahl.

Gemeinsame Wertvorstellungen sind erfolgreicher

Sie entschied sich für den Arbeitgeber, bei dem sie nach den Vorgesprächen, einem Probearbeitstag und dem Kennenlernen des ganzen Teams via Online-Konferenz ihre Werte, wie sie glücklich vermeldete, auch einbringen dürfe.

Im Grunde ist es wie in jeder funktionierenden Beziehung. Zeit mit Menschen zu verbringen, die auf der gleichen Wellenlänge mit uns schwimmen und die dieselben Werte teilen, macht uns glücklich und unser Leben bekommt (wieder) Sinn. Wir erkennen uns im Gegenüber, erhalten Anteilnahme bis hin zur Wertschätzung. Jetzt können wir miteinander wachsen.

Die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt bestätigen ebenso wie diverse Studien, dass gute und langfristige Verbindungen zwischen Mitarbeitenden und Unternehmen auf übereinstimmenden Wertvorstellungen basieren. Wer sich mit der vorherrschenden Unternehmenskultur identifizieren kann, leistet motivierter, produktiver und loyaler für Team und Vision.

In erfolgreichen Unternehmen sind Werte der Kompass für alle Teammitglieder und dadurch in allen Hierarchiestufen integriert. Dabei ist das Führungsverhalten der wichtigste Erfolgsfaktor, damit Werte Wirkung im Unternehmen und bei den Kunden erzielen.

Fazit

Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, Sie zum Umdenken und mutigen Beschreiten von neuen Wegen zu motivieren. Grundlage und Kompass für alle Entscheidungen hierbei sind unsere wichtigsten Werte.

Als werteorientierter Business- und Persönlichkeitscoach konnte ich vorausahnen und beobachten, wie der Megatrend für Bewerbungen in 2021 aussehen wird, weil ich täglich mit meinen Kunden an der Front sitze und das zu hören bekomme, was deren Arbeitgeber noch nie vernommen hat (und meist auch nicht hören will) - leider.

Warten Sie also nicht zu lange, wenn die Veränderung JETZT in Ihrem Leben passieren soll. Wenn Sie endlich die ausgetretenen und langweiligen Pfade einer herkömmlichen Bewerbung verlassen und selbst Spuren hinterlassen wollen, die unverwechselbar wie Ihr Fingerabdruck für Sie sprechen, dann sollten wir uns schnell kennenlernen.

Ich bin nur einen Klick weit von Ihnen entfernt. Schreiben Sie mir einfach eine Nachricht, dann finden wir noch in diesem, zur Neige gehenden Jahr erste Ideen, wie Sie im neuen Jahr wieder Schwung nehmen, um schnell das tun zu können, was Sie am meisten lieben.

Denn Sie wissen ja: wer das tut, was er liebt, arbeitet nie wieder nur einen Tag lang in seinem Leben!

Bleiben Sie zuversichtlich und holen Sie sich frische Perspektiven in Ihren Garten der Möglichkeiten, denn diese Zitrone hat noch gaaanz viel Saft!

Ihre Franziska Ambacher

Ihr Inspirationsfeuerwerk für WERTEorientierte Veränderung

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